KI-Politik

Tom Steyer Jobs Guarantee: Kalifornien-Gouverneurskandidaten-Plan für KI-Arbeitsplatz-Schutz

Tom Steyer schlägt als erster US-Bundesstaatskandidat eine Arbeitsplatzgarantie für durch künstliche Intelligenz verdrängte Arbeitnehmer vor. Der Plan sieht eine Token-Steuer auf Tech-Konzerne vor.

Aktualisiert 8. Mai 2026 2 Min. Lesezeit

Quelle und Methodik

Dieser Beitrag wird von LLMBase als quellengestützte Analyse von Berichten oder Ankündigungen von Wired .

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Tom Steyer Jobs Guarantee: Kalifornien-Gouverneurskandidaten-Plan für KI-Arbeitsplatz-Schutz

Finanzierung durch Token-Steuer auf Tech-Konzerne

Steyers Plan baut auf einem KI-Politik-Rahmenwerk auf, das er im März veröffentlichte. Die Finanzierung soll über eine "Token-Steuer" erfolgen, die große Technologieunternehmen "einen Bruchteil eines Cents für jede verarbeitete Dateneinheit" für KI zahlen müssten. Laut Wired würden die Einnahmen in den Golden State Sovereign Wealth Fund fließen, mit Mitteln für Arbeitsplätze im Wohnungsbau, Gesundheitswesen und der Modernisierung der Energieinfrastruktur Kaliforniens.

Der Vorschlag sieht auch erhebliche Investitionen in Ausbildungs- und Lehrlingsrogramme vor. Eine neue Behörde namens AI Worker Protection Administration soll mit Gewerkschaftsführern, Akademikern und Technologen Regeln zum Schutz von Arbeitnehmerrechten entwickeln.

Branchenunterstützung und politischer Wettbewerb

Dario Amodei, CEO von Anthropic, hatte zuvor ein ähnliches Token-Steuer-Konzept vorgeschlagen. "Offensichtlich liegt das nicht in meinem wirtschaftlichen Interesse", sagte Amodei laut Wired gegenüber Axios, "aber ich denke, das wäre eine vernünftige Lösung für das Problem." OpenAI schlug im April einen ähnlichen öffentlichen Wohlstandsfonds vor.

Steyers Ankündigung erfolgt Tage nach einem eigenen KI-Plan seines demokratischen Konkurrenten Xavier Becerra, der "Investitionen in die Arbeitskraft und Übergangshilfe" fordert, aber keinen spezifischen Finanzierungsmechanismus nennt.

Regulierungsherausforderungen und Bundeswiderstand

Die Initiative steht vor politischen Herausforderungen auf Bundesebene. Das Weiße Haus unter Präsident Donald Trump hat Staaten gedroht, die KI regulieren wollen. Im Dezember unterzeichnete Trump eine Exekutivverordnung, die Bundesfinanzierung für Breitband von Staaten zurückziehen könnte, die "belastende" KI-Gesetze verabschieden.

"KI nicht zu regulieren scheint nicht im Entferntesten vernünftig", sagte Steyer laut Wired. "Aber wenn Kalifornien führen will, müssen wir eine Vision für die Zukunft haben, die mehr beinhaltet als nur Unternehmern dabei zu helfen, auf Kosten aller anderen reich zu werden."

Ausblick für europäische KI-Politik

Für europäische Beobachter zeigt Steyers Tom Steyer Jobs Guarantee einen alternativen Ansatz zur KI-Regulierung auf subnationaler Ebene. Während die EU mit dem AI Act einen umfassenden Regulierungsrahmen geschaffen hat, experimentieren US-Bundesstaaten mit gezielten Arbeitsmarktinterventionen. Diese Entwicklung könnte Modelle für europäische Regionen bieten, die spezifische KI-Arbeitsplatz-Schutzmaßnahmen über die EU-Regulierung hinaus implementieren möchten.

Die Informationen basieren auf einem Bericht von Wired über Steyers Wahlkampfankündigung.

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