LiveParking
LiveParking nutzte KI und urbane Daten, um freie Parkplätze vorherzusagen
Das LiveParking-Projekt von 2023 nutzte Fahrzeuge mit Kameras und KI, um freie Parkplätze vorherzusagen. Allianz und Bosch waren Projektpartner, LLMBase brachte die KI- und Softwareentwicklung ein.

Laut LiveParking verbringen Autofahrer pro Jahr rund 41 Stunden mit der Parkplatzsuche und legen dabei im Durchschnitt etwa 4,5 Kilometer zurück. Das Unternehmen erprobte 2023 eine neue Quelle für Parkdaten: Kameras an Fahrzeugen, die ohnehin durch Innenstädte fuhren.
Das System wertete die Aufnahmen mit KI aus und bestimmte Bereiche, in denen wahrscheinlich ein Parkplatz frei war. LiveParking konnte Beobachtungen von der Straße so in Hinweise für Autofahrer übersetzen, ohne auf manuelle Meldungen oder ausschließlich statische Daten angewiesen zu sein.
Ein Projekt mit Allianz, Bosch und LLMBase
Allianz und Bosch arbeiteten als Projektpartner mit LiveParking zusammen. Bosch brachte Wissen zu Mobilität und Fahrzeugtechnologie ein. Allianz verband das Projekt mit Anwendungsfällen für Versicherungs- und Mobilitätsdaten und berichtete auf vier Magazinseiten über LiveParking. Wir brachten die KI- und Softwareentwicklung ein.
Der Allianz-Artikel ordnete das Projekt in die breitere Diskussion über Fahrzeugdaten und den EU Data Act ein. Die vier Seiten zeigten, wie ein Dienst Daten von der Straße in Informationen verwandeln kann, die Autofahrer noch während derselben Fahrt nutzen können.


Was LiveParking heute nutzt
LiveParking stellte das kamerabasierte Scannen später wegen des hohen Zeit- und Kostenaufwands ein. Der heutige Dienst verarbeitet stattdessen Daten kommunaler Parkleitsysteme und zeigt Live-Parkinformationen für mehr als 35 Städte.
Die Customer Story beschreibt ein historisches KI-Projekt. Das Team erprobte 2023 den kamerabasierten Ansatz. Das aktuelle LiveParking-Produkt nutzt eine Datenquelle, die sich im Betrieb besser für viele Städte eignet.
