KI-Begriff

Beschleuniger (Accelerator)

Spezialisierte Hardware, die KI- und ML-Workloads schneller und energieeffizienter verarbeitet als herkömmliche CPUs.

1 Min. Lesezeit

Ein Beschleuniger ist ein speziell entwickeltes Hardwaremodul, das rechenintensive Aufgaben wie Matrixmultiplikationen, Faltungen oder Vektoroperationen erheblich schneller ausführt als ein allgemeiner Prozessor. In modernen KI-Stacks übernehmen GPUs, NPUs, TPUs oder maßgeschneiderte ASICs genau diese Operationen und entlasten die CPU, die weiterhin Steuerung, I/O und leichte Aufgaben übernimmt.

Warum sie entscheidend sind

  • Maximale Parallelität: Tausende Rechenkerne und systolische Arrays bearbeiten große Batches an Tensoroperationen gleichzeitig.
  • Bessere Effizienz: Höhere Performance pro Watt und pro Euro senkt Cloud- und Edge-Betriebskosten.
  • Speicherhierarchie: On-Chip-Speicher, High-Bandwidth-Memory und schnelle Interconnects reduzieren Datenbewegungen.
  • Ökosystem: Treiber wie CUDA, ROCm oder XLA-Compiler optimieren Modelle gezielt für die jeweilige Hardware.

Einsatzgebiete

Rechenzentren nutzen Beschleuniger für Trainings-Cluster, während Edge-Geräte wie Smartphones NPUs für On-Device-Inferenz integrieren. Unternehmen kombinieren beide Welten, um Produktzyklen zu verkürzen, Features schneller auszurollen und strenge Datenschutzvorgaben einzuhalten.

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