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Infineon, NXP und STMicroelectronics kooperieren mit Nvidia bei humanoiden Robotern

Die europäischen Chipkonzerne Infineon, NXP und STMicroelectronics gehen strategische Partnerschaften mit Nvidia für humanoide Roboter ein. Während Nvidia die Jetson Thor-Prozessoren liefert, steuern die europäischen Unt

Aktualisiert 16. März 2026 1 Min. Lesezeit

Quelle und Methodik

Dieser Beitrag wird von LLMBase als quellengestützte Analyse von Berichten oder Ankündigungen von Handelsblatt .

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Infineon, NXP und STMicroelectronics kooperieren mit Nvidia bei humanoiden Robotern

Nvidia liefert Rechenleistung, Europa steuert Peripherie bei

Nvidia übernimmt mit seinen Jetson Thor-Prozessoren die zentrale Recheneinheit der humanoiden Roboter, während die drei europäischen Unternehmen komplementäre Hardware-Komponenten beisteuern. Infineon konzentriert sich auf Sensoren, Bewegungssteuerungen und Chips für die Stromverwaltung. NXP will schnelle Datenübertragung innerhalb der Maschinen gewährleisten. STMicroelectronics fokussiert sich auf die Anbindung von Kameras und Bewegungssensoren.

Laut einem Infineon-Sprecher rechnet der deutsche Konzern mit einem potenziellen Umsatz von rund 500 Dollar pro Roboter. Finanzielle Details zu den Partnerschaften wurden zunächst nicht veröffentlicht.

Marktpotenzial für humanoide Roboter wächst

Das Analysehaus TrendForce schätzt, dass erstmals in diesem Jahr mehr als 50.000 humanoide Roboter verkauft werden könnten. Analysten sehen große technologische Überschneidungen mit der Autoindustrie, die eine zentrale Kundengruppe der drei europäischen Chiphersteller darstellt.

Die Partnerschaften verdeutlichen, wie europäische Halbleiterunternehmen ihre etablierten Stärken in Automotive-Chips und industrieller Sensorik auf den aufkommenden Robotik-Markt übertragen. Gleichzeitig positioniert sich Nvidia als zentraler Anbieter für die KI-Rechenleistung in humanoiden Robotern.

Strategische Bedeutung für europäische Chiphersteller

Für Infineon, NXP und STMicroelectronics bieten die Nvidia-Kooperationen eine Möglichkeit, ihre Marktposition in einem neuen Wachstumsbereich zu etablieren, ohne selbst in die aufwendige Entwicklung von KI-Prozessoren investieren zu müssen. Die Unternehmen können ihre bestehenden Kompetenzen in Leistungshalbleitern, Sensortechnik und industrieller Kommunikation nutzen.

Die Ankündigungen erfolgten während Nvidias GTC-Konferenz und unterstreichen die wachsende Bedeutung der Robotik als Anwendungsfeld für KI-Hardware. Die Partnerschaften zeigen, wie sich europäische und amerikanische Halbleiterunternehmen bei der Erschließung neuer KI-Märkte ergänzen können. Diese Informationen berichtete das Handelsblatt.

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